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Dies ist die Richtung, in die die Waren transportiert werden.
In/durch die EU nach GB oder in/durch GB in die EU.

1. Vor der Fahrt

Dieser Leitfaden richtet sich an Speditionsunternehmen und gewerbliche Fahrer, die Waren zwischen Großbritannien (England, Schottland und Wales) und der Europäischen Union (EU) befördern.

Bereiten Sie sich auf zusätzliche Zoll- und Grenzanforderungen vor (siehe unten).

Melden Sie sich für Benachrichtigungen an und prüfen Sie auf Aktualisierungen: gov.uk/transition

Zugang zur EU

Britische Unternehmen können unbegrenzt Fahrten in die, aus der und durch die EU durchführen. Im Anschluss an eine Lastfahrt aus dem Vereinigten Königreich können bis zu zwei zusätzliche Fahrten (Dreiländerverkehr oder Kabotage) innerhalb der EU durchgeführt werden, wobei maximal eine Kabotage innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen erlaubt ist.

Beide zusätzlichen Fahrten können Kabotagefahrten in Irland für nordirische Betreiber sein, sofern sie im Anschluss an eine Fahrt aus Nordirland erfolgen und innerhalb eines Zeitraums von 7 Tagen durchgeführt werden.


Händler sind dafür verantwortlich, Zollanmeldungen einzureichen und Speditionsunternehmen und Fahrern korrekte Dokumente zur Verfügung zu stellen. Dies kann direkt oder über eine Drittpartei (z.B. einen Frachtführer, ein Logistikunternehmen oder einen Zollagenten) erfolgen.


Speditionsunternehmen

Das Speditionsunternehmen muss sicherstellen, dass seine Fahrer alle notwendigen Zollinformationen und -dokumente und sonstigen Dokumente mitführen.

Das Speditionsunternehmen muss auch sicherstellen, dass Fahrer wissen, welche Dokumente in jeder Phase der Fahrt einzureichen sind, einschließlich:

  • Straßenkontrollen vor der Abfahrt – Kontrollen zum Nachweis der Grenzbereitschaft
  • in Häfen oder an Zugterminals
  • an Zollstellen

Fahrer

Der Fahrer muss die vom Speditionsunternehmen bereitgestellten Informationen und Unterlagen während der Fahrt im Fahrzeug mitführen. Dazu gehören auch Informationen und Dokumente, um den Anforderungen der EU-Mitgliedsstaaten zu entsprechen. Das liegt daran, dass jeder Warentransport von der EU in das Vereinigte Königreich sowohl einen Export für die EU-Behörden als auch einen Import für britische Behörden darstellt.

Fahrer müssen wissen, welche Informationen und Dokumente benötigt werden und wo, wann und wie diese vorgelegt werden müssen und kontrolliert werden.

Fahrer und Besatzung von LKWs, LGVs, Kleintransportern und Reisebussen – Sie müssen sich auf das Coronavirus (COVID-19) testen lassen, bevor Sie die Grenze in bestimmte Länder überschreiten.

Prüfen Sie, ob Sie einen Coronavirus (COVID-19)-Test machen müssen.

Wenn Sie dies tun, ist ein kostenloser COVID-Test für Fahrer und Besatzung von LKWs, LGVs, Kleintransportern und Bussen bei einigen Speditionsberatungsstellen erhältlich.

Wir raten Fahrern und Besatzung dringend, sich vor der Einreise nach Kent einem negativen Test zu unterziehen.

Fahrer und Besatzung, die Dover und den Eurotunnel benutzen, werden an den Warteschlangen vorbeigeschleust, wenn sie sich vor der Ankunft in Kent testen lassen und eine gültige Zugangsgenehmigung für Kent haben.

Befähigungsnachweis für Fahrer (CPC)

Alle britischen Fahrer benötigen nach wie vor einen Befähigungsnachweis (CPC) für Fahrer, um zu arbeiten. Die Fahrer müssen den Qualifizierungsnachweis für ihren Fahrer CPC bei Fahrten in der EU mit sich führen.


Fahrer, die für britische Unternehmen arbeiten

Für Fahrer mit einem aktuellen britischen CPC, die für britische Unternehmen arbeiten, sind keine zusätzlichen Maßnahmen bezüglich der Qualifikationen erforderlich, um sich auf das Ende der Übergangsfrist vorzubereiten. Ein britischer Fahrefr CPC ist weiterhin für alle Fahrten gültig, zu denen britische Unternehmen berechtigt sind, sei es aufgrund des UKEU-Handels- und Kooperationsabkommens oder auf der Grundlage von EKVM-Genehmigungen.

EU-Fahrer, die für britische Unternehmen arbeiten, können dies nach britischem Recht auch weiterhin mit einem von den EU-Mitgliedstaaten ausgestellten Fahrer CPC tun. Wenn diese Fahrer langfristige Gewissheit darüber haben wollen, dass sie für britische Unternehmen arbeiten können, sollten sie ihren EU-Fahrer CPC gegen einen britischen Fahrer CPC eintauschen.


Britische Fahrer, die für EU-Unternehmen arbeiten

Britische Fahrer mit einem britischen Fahrer CPC, die aktuell für ein Unternehmen mit Sitz in der EU arbeiten oder vorhaben, dies in Zukunft zu tun (z.B. britische Fahrer, die für französische oder irische Transportunternehmen arbeiten), sollten Maßnahmen ergreifen, Ein CPC für britische Fahrer von EU-Arbeitgebern wird möglicherweise nicht mehr als gültige Qualifikation anerkannt.


Fahrer, die einen im Vereinigten Königreich ausgestellten CPC besitzen und für EU-Unternehmen arbeiten oder arbeiten möchten, sollten sich bei der zuständigen Organisation in dem Land, in dem sie leben und arbeiten, erkundigen, was sie tun müssen. Beantragen Sie den Austausch eines CPC für britische Fahrer bei der zuständigen Stelle in einem EU-Land oder in einem Land des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR).


Unternehmenslizenzen: Gemeinschaftslizenz und die „UK Licence for the Community“

International tätige britische Spediteure benötigen weiterhin die entsprechende Unternehmenslizenz.

Spediteure mit einer Community Licence sollten eine Ersatzlizenz „UK Licence for the Community“ erhalten haben. Eine Kopie der neuen „UK Licence for the Community“ muss in jedem Fall an Bord aller Fahrzeuge mitgeführt werden, wenn in der EU gearbeitet wird.


Informieren Sie sich über Aktualisierungen: gov.uk/transition


Visa, Reisepässe und Personalausweise

Der Pass eines britischen Fahrers muss für Fahrten in die EU noch mindestens 6 Monate lang gültig sein. Fahrer können hier prüfen, ob sie ihren Reisepass erneuern müssen.

Vor dem 1. Oktober 2021 können Staatsangehörige der EU, des EWR und der Schweiz mit einem Reisepass oder einem nationalen Personalausweis in das Vereinigte Königreich einreisen.

Ab dem 1. Oktober 2021 benötigen Staatsangehörige der EU, des EWR und der Schweiz einen Reisepass, um in das Vereinigte Königreich einzureisen.

Dies gilt nicht für Staatsangehörige der EU, des EWR und der Schweiz, deren Rechte durch die Austrittsabkommen geschützt sind, einschließlich derjenigen, die unter das „EU Settlement Scheme“ fallen, und für Grenzgänger. Diese Personen werden noch bis mindestens 31. Dezember 2025 nationale Personalausweise für Reisen verwenden können.

Fahrer aus dem Vereinigten Königreich können in der EU weiterhin ohne Visum fahren, sofern sie sich innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen nicht länger als 90 Tage in der EU aufhalten.

Informationen darüber, wie Sie im Bedarfsfall ein Visum erhalten, finden Sie auf der Seite Reisehinweise des jeweiligen Landes.


Eine Grüne Karte ist der Nachweis der Fahrzeugversicherung bei Fahrten im Ausland. Britische Fahrer müssen bei Fahrten in der EU (einschließlich Irland), in Island, Liechtenstein, Norwegen, in der Schweiz, in Serbien und Andorra eine Grüne Karte als Nachweis des Versicherungsschutzes mitführen.

Fahrer und Unternehmen im Vereinigten Königreich müssen sicherstellen, dass sie für alle Fahrzeuge und Anhänger, die in der EU zum Einsatz kommen sollen, eine Grüne Karte haben. Wenden Sie sich 6 Wochen vor der Fahrt an Ihren Kfz-Versicherungsanbieter, um eine Grüne Karte für Fahrzeuge und Anhänger zu erhalten.

Die Fahrer müssen zusätzliche Grüne Karten mitführen, wenn sie:
* einen Anhänger ziehen (eine für das Zugfahrzeug und eine für den Anhänger)
* 2 Versicherungspolicen haben, die die Fahrt abdecken (eine Karte für jede Police)
* eine Mehrfahrzeug- oder Flottenversicherung haben (eine für jedes Fahrzeug in der Police)


Fahrzeugdokumente

Fahrer müssen folgende Dokumente mit sich führen, wenn sie im Ausland unterwegs sind: Dies kann entweder sein:

  • das Fahrtenbuch (V5C), falls vorhanden
  • a VE103 zum Nachweis, dass Sie ein gemietetes oder geleastes Fahrzeug im Ausland benutzen dürfen

Fahrer benötigen keinen GB-Aufkleber, wenn ihr Nummernschild die GB-Kennung allein oder mit der Unionsflagge enthält.

Fahrzeuge, die in Großbritannien oder Nordirland zugelassen sind, benötigen keinen GB-Aufkleber, um in Irland fahren zu dürfen.

Fahrer müssen einen GB-Aufkleber deutlich sichtbar am Heck von Fahrzeugen und Anhängern anbringen, wenn ihr Nummernschild einen der folgenden Punkte aufweist:

  • ein Euro-Symbol
  • eine Nationalflagge von England, Schottland oder Wales
  • nur Zahlen und Buchstaben – keine Flagge oder Kennung

Bei Fahrten in Spanien, Zypern oder Malta müssen die Fahrer einen GB-Aufkleber vorweisen, unabhängig davon, was auf ihrem Nummernschild steht.

Binnengrenzeinrichtungen (IBFs) sind Standorte der britischen Regierung, an denen Zoll- und Dokumentenkontrollen abseits von Hafenstandorten stattfinden können.

IBFs werden als Government Office of Departure (für ausgehende Fahrten) und als Government Office of Destination (für eingehende Fahrten) fungieren. Spediteure können beim Transport von Waren in und aus dem Vereinigten Königreich die Fahrten an IBFs beginnen und beenden.

An IBFs werden Kontrollen für die folgenden Bewegungen durchgeführt:

  • Common Transit Convention (CTC), auch bekannt als Transit
  • Carnet ATA
  • Carnet TIR (Transports Internationaux Routiers)
  • Übereinkommen über den internationalen Handel mit gefährdeten Arten freilebender Tiere und Pflanzen (CITES)

Spediteure müssen sich möglicherweise an eine Binnengrenzeinrichtung begeben, wenn sie:

  • in das Vereinigte Königreich eingereist sind oder planen, das Vereinigte Königreich über Dover, den Eurotunnel oder Holyhead zu verlassen und
  • eine CTC-Transaktion beginnen oder beenden müssen
  • CITES-Kontrollen benötigen
  •  ein Carnet ATA oder Carnet TIR abstempeln lassen müssen
  • dorthin verwiesen wurden, weil sie nicht grenzfertig sind
  • dorthin wegen eines Dokuments oder einer physischen Kontrolle ihrer Ladung verwiesen wurden

Eine Liste der IBF-Standorte und Funktionen finden Sie im Handbuch für Transportunternehmer und Frachtführer

Spediteure und Fahrer von Schwer- und Leicht-LKWs, Transportern und Bussen können Beratungsstellen besuchen, um:

Außerdem für die persönliche Beratung über Folgendes:

  • neue Regeln und Dokumente, die für den Gütertransport zwischen Großbritannien und der EU erforderlich sind
  • wie man sich auf die Änderungen vorbereitet
  • wie man den neuen Dienst Überprüfung, ob ein Lkw zur Grenzüberschreitung bereit ist nutzt
  • beratende Kontrollen der Grenzbereitschaft vor den Häfen und Unterstützung bei den nächsten vorbereitenden Schritten

Die Beratungsstellen befinden sich an Autobahnraststätten und Autohöfen.

Fahrer benötigen weiterhin die richtige Führerscheinklasse für das Fahrzeug, das sie fahren. Fahrer können die Führerscheinklassen ihres Führerscheins überprüfen.


Sie benötigen keine IDP (IDP), um in der EU, der Schweiz, Norwegen, Island oder Liechtenstein zu fahren.

Sie benötigen möglicherweise einen IDP für das Fahren in einigen EU-Ländern und Norwegen einen internationalen Führerschein, wenn Sie:

  • einen auf Papier ausgestellten Führerschein
  • einen in Gibraltar, Guernsey, Jersey oder der Isle of Man ausgestellten Führerschein haben

Britische Spediteure, die bis zu drei Fahrten im Dreiländerverkehr (Transport von Gütern zwischen zwei Ländern außerhalb Großbritanniens) durchführen möchten, können dies mit einer Genehmigung der Europäischen Verkehrsministerkonferenz (EKVM) tun.

Informieren Sie sich über die Beantragung einer EKVM-Genehmigung.

Lkw-Fahrer oder designierte Spediteure müssen den Dienst Überprüfung, ob ein Lkw zur Grenzüberschreitung bereit ist nutzen, um eine Kent-Zugangserlaubnis (KAP) zu erhalten, wenn sie den Hafen von Dover oder den Eurotunnel benutzen. Dadurch sollen Verkehrsstaus in Kent vermieden werden, indem sichergestellt wird, dass Lkws nicht in den Häfen aufgehalten werden.

Staus können dennoch auftreten, wenn Lkw-Fahrer den Hafen von Dover oder den Eurotunnel ohne die korrekten Dokumente erreichen. Das Kent Resilience Forum hat Pläne, um dies zu bewältigen. Die Polizei von Kent wird je nach Stauausmaß entscheiden, wann Teile der Pläne aktiviert werden.


Es wird ein Verkehrsmanagement zwischen den Anschlussstellen 8 und 9 der M20 geben. Lkws, die den Kanal über Dover oder den Eurotunnel überqueren, müssen die Fahrbahn in Richtung Küste benutzen. Je nach Ausmaß des Staus können Lkw zwischen den Anschlussstellen 8 und 9 zurückgehalten werden, bis sich die Staus an den Häfen auflösen.

Der übrige Verkehr wird einen Gegenverkehr auf der Gegenfahrbahn nutzen. Lkws, die nicht grenzüberschreitend unterwegs sind oder Fisch/Schalentiere oder Eintagsküken transportieren und eine gültige Vorranggenehmigung vorweisen können, dürfen die Gegenfahrbahn benutzen. Lkw-Fahrer können mit einem Bußgeld von £ 300 belegt werden, wenn sie die Gegenfahrbahn benutzen, obwohl sie dies nicht dürfen.

Wenn es ein aktives Verkehrsmanagement gibt, können Lkw-Fahrer, wiederum abhängig vom Verkehrsaufkommen, gebeten werden, den Straßenschildern zum Flughafen Manston (wenn sie nach Dover fahren) oder nach Sevington ) zu folgen. Vorranggenehmigungen für Fisch/Schalentiere oder Eintagsküken werden in Ebbsfleet ausgestellt.


Wenn Sie Anfang 2021 durch Kent fahren, sollten Sie beachten, dass es zu Störungen kommen kann, wenn an der Grenze Verzögerungen auftreten. Lkw-Fahrer sollten ihre Fahrt so planen, dass sie vor der Einreise nach Kent Pausen und vor allem Nachtruhezeiten einlegen können. Dadurch wird das Risiko minimiert, dass die Arbeitszeitgrenzen der Fahrer überschritten werden. Falls erforderlich, gibt es einen vorab vereinbarten Plan zur Reduzierung der Fahrerstunden, um bei Staus zu helfen.

Lkw-Fahrer sollten sicherstellen, dass sie genügend Lebensmittel und Wasser für den Fall von Verzögerungen an der Grenze dabei haben. Lkw-Fahrer können sich über Autobahnraststätten entlang ihrer Route informieren, um ihre Fahrten zu planen.


Der Grafschaftsrat von Kent hat ein Lkw-Parkverbot in Ashford, Canterbury, Dover, Folkestone sowie Hythe, Maidstone, Swale und Thanet bis zum 1. Juli 2021 eingeführt. Damit soll gegen asoziales Parken in Wohngebieten vorgegangen werden. Das Verbot gilt nicht für Fahrer, die ihre kurzen 45-minütigen Pausen an sicheren Orten einlegen. Der Grafschaftsrat wird zur Durchsetzung des Verbots nicht auf Lkw abzielen, die in Industriegebieten oder auf Rastplätzen geparkt sind und keine Behinderung oder Belästigung verursachen.


Karte der Verkehrsmanagement-Standorte in Kent

Traffic management sites

Die Short Straits-Routen über Kent sind besonders stauanfällig, und dieser Bereich steht im Mittelpunkt der meisten Verkehrsmanagementpläne. Es gibt auch Pläne gegen örtliche Verkehrsstörungen in Häfen außerhalb von Kent.


Verkehrsmanagement im Hafen von Portsmouth

Ein Verkehrsmanagementplan mit der Bezeichnung Operation Transmission dient dazu, den Güterverkehr von der Einfahrt zum Portsmouth International Port wegzuleiten. Um Verzögerungen zu vermeiden und die Stornierung von Reiseplänen zu verhindern, folgen Sie der Beschilderung, die Spediteure zum nächstgelegenen Triage-Punkt leitet. An den Triage-Punkten können die Dokumente vorab geprüft und die Einfahrt in den Hafen gewährt werden. Die Triage-Punkte sind rund um die Uhr geöffnet. Spediteure sollten nur zum Hafen fahren, wenn sie eine gültige Brittany Ferries-Buchung und ordnungsgemäße Dokumente haben.

Portsmouth Road sign


Verkehrsmanagement in den Häfen am Humber

Die Autobahnbehörden haben ein lokales Verkehrsmanagementprogramm auf der A160. Es wird nur dann umgesetzt, falls es in den Häfen von Killingholme oder Immingham zu außergewöhnlichen und erheblichen Verkehrsstaus kommen sollte. Die Routen werden gut ausgeschildert sein. Weitere Informationen erhalten Sie vom Humber Local Resilience Forum. Spediteure, die aus den Humber-Häfen anreisen, müssen über die korrekten Dokumente verfügen und sicherstellen, dass die Fährüberfahrten im Voraus gebucht werden.

Mehrwegverpackungen sind Verpackungen, die dazu bestimmt sind, mehrfach wiederverwendet zu werden, um empfindliche Gegenstände oder Geräte vor Beschädigungen während des Transports zu schützen. Sie sind nicht für den Wiederverkauf bestimmt und für Importe, die für eine Zollbefreiung in Frage kommen. Dazu gehören Kunststoff- oder Metallkäfige, Kisten oder Rahmen.

Um die Zollbefreiung in Anspruch nehmen zu können, muss die Verpackung zuvor exportiert oder für den Import von Waren verwendet worden sein.

Zur Ein- und Ausfuhr von Mehrwegverpackungen kann eine elektronische Zollerklärung abgegeben werden. Oder es kann bei Vorliegen einer Zollerleichterung eine schriftliche oder mündliche Zollanmeldung zum Verfahren der vorübergehenden Verwendung oder des freien Verkehrs abgegeben werden.


Das Handbuch für Transportunternehmer und Frachtführer kann hier eingesehen werden

Wenn Sie alle diese Anforderungen erfüllt haben, können Sie Ihre Fahrt beginnen und die Waren abholen.